Novartis Karriere Berufserfahrene Erfahrungsbericht Ulrich Osswald

Persönlicher Erfahrungsbericht
Ulrich Oßwald

Ulrich Oßwald

Eckdaten / Ulrich Oßwald

  • Head Global Business Development & Licensing bei der Sandoz International GmbH in Holzkirchen
  • Outdoor- und Bergsport-Fan
  • Liebt an Geschäftsreisen auch das Nachhausekommen

Wie sich mein Aufgabenbereich beschreiben lässt?
Meine Funktion nennt sich seit ca. 1,5 Jahren „Head Global Business Development & Licensing“. Business Development bedeutet, dass ich weltweit die Suche, Realisierung und Umsetzung neuer Entwicklungs- oder Vermarktungspartnerschaften bei Sandoz verantworte. Zu meinen Aufgaben gehört darüber hinaus, die einzelnen Länderorganisationen dabei zu unterstützen, Lizenzrechte für neue Produkte zu erwerben oder Rechte der Sandoz an Partner abzugeben. Dabei motiviert mich besonders, dass wir bei den Biosimilars und Oncology Injectables viel mehr Patienten Zugriff auf innovative, preiswerte Medikamente ermöglichen können. In diesem Aufgabenbereich liegt die besondere Herausforderung darin, möglichst vorausschauend zu agieren und zu entscheiden. Denn sind Vereinbarungen erst einmal getroffen, gehen damit langfristige Verpflichtungen für das Unternehmen einher, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung und Vermarktung von Produkten über mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg.

Wie mein bisheriger Berufsweg verlief?
Ich habe nach meinem Realschulabschluss mit 16 eine Lehre zum Bankkaufmann gemacht. Dann folgten das Abitur und das Studium zum Diplom-Kaufmann in Ingolstadt und Antwerpen. Nach meinem Unidiplomabschluss war ich für 5 Jahre in der Unter-nehmensberatung tätig, bevor mich mein Weg zu Novartis Pharma nach Basel geführt hat. Dort habe ich nebenberuflich pharmazeutische Medizin studiert und in den Bereichen Entwicklung und im Business Development gearbeitet. Außerdem habe ich verschiedene Zusatzausbildungen, z. B. im Bereich Verhandlungsführung, absolviert.

Wie mein Arbeitstag aussieht?
Da ich global tätig bin, telefoniere ich oft schon früh morgens mit asiatischen Geschäfts-partnern. Ich beantworte von zu Hause aus die ersten E-Mails, frühstücke anschließend mit meiner Familie, bringe meine Kinder zur Schule und fahre dann zur Arbeit. Dort verbringe ich den Tag mit verschiedenen Meetings und der Akquisition potenzieller Partner, führe erste Vertragsgespräche und nehme Vertragsüberprüfungen vor. Dabei ist es auch meine Aufgabe, Kollegen der verschiedenen Funktionen der Sandoz zusammenzubringen, vom Finanzbereich und dem Patentrecht über die Entwicklung bis hin zur Produktion und Vermarktung, um alle Beteiligten von den Vorteilen einer geplanten Partnerschaft zu überzeugen. Ist dieser Schritt getan, kommt es darauf an, das Mandat zu bekommen, es extern zu verhandeln und eine Transaktion abzuschließen.

Wie ich es schaffe, Familie und Beruf zu verbinden?
Meine Position bringt aufgrund meines globalen Aufgabengebiets lange und oft unregelmäßige Arbeitszeiten mit sich. Da ist es nicht immer einfach, genug Zeit für Familie und Freunde zu finden. Ich muss meinen Arbeitstag deshalb gut durchstrukturieren, damit ich zwischendurch auch mal ausreichend Zeit für ein entspanntes Frühstück mit meiner Familie oder für den Besuch einer Schulaufführung meiner Kinder finde. Die flexible Arbeitszeiteinteilung, die mir Novartis ermöglicht, hilft dabei schon sehr.

Ob ich geschäftlich viel unterwegs bin?
Ich bin häufig im Ausland unterwegs. In den letzten vier Wochen war ich 3 Mal in Japan, vor Kurzem außerdem in Israel, Dänemark, der Schweiz und Griechenland. Dabei lernt man immer wieder spannende Menschen und Orte kennen, hat z. B. die Möglichkeit, in das Nachtleben von Tel Aviv einzutauchen oder die kulinarischen Highlights der japanischen Küche kennenz lernen. Gleichzeitig sind Geschäftsreisen immer stressig und kräftezehrend, der Jetlag sitzt einem im Nacken und man vermisst abends im Hotel seine Familie. Das sind die positiven und negativen Seiten, die wahrscheinlich jeder Beruf in irgendeiner Form mit sich bringt und mit denen man sich arrangieren muss.

 

Berufseinsteigern rate ich, genau das zu machen, wofür sie sich wirklich begeistern können. Außerdem sollte man bei Novartis Teamplayer und kompromissfähig sein. Denn nur wer Verständnis für seine Kollegen und deren Tätigkeitsbereiche mitbringt, wird auch gute Ergebnisse produzieren.

 

Was ich an meinem Beruf besonders mag?
Ich arbeite in dem Bereich biologische Wirkstoffe. Das sind sehr effiziente, potente und sichere Produkte, die Wettbewerber längst am Markt etabliert haben. Behandlungen mit diesen Wirkstoffen, beispielsweise im Bereich der Onkologie oder bei Autoimmun-erkrankungen, kosten in der Regel viel Geld, sodass diese Medikamente weltweit nur für einen kleinen Teil der Betroffenen zugänglich sind. In vielen Ländern werden Familien immer noch in den wirtschaftlichen Ruin getrieben, weil sie sich Medikamente und Therapien kaum leisten können. Mich motiviert deshalb besonders, in einer Unit zu arbeiten, die Medikamente als Generika einer viel größeren Anzahl an Patienten zugänglich macht. So können wir unseren kleinen Beitrag leisten, die Situation für Betroffene nachhaltig zu verbessern.

Wie wichtig es für meine Arbeit ist, Menschen zu helfen?
Der Gedanke ist für mich wichtig, zumal auch ich schon einen lieben Menschen durch eine Krebserkrankung verloren habe. Wenn ich Betroffene auf einer unserer Veranstaltungen kennenlerne, die mir aus eigener Erfahrung berichten, wie sehr sich ihr Leben seit der Diagnose einer chronischen Krankheit verändert hat und wie Medikamente von Novartis helfen konnten, ihren Krankheitszustand zu verbessern, dann berührt mich das sehr und motiviert mich, meinen Job gut zu machen. Dieses Feedback bestätigt mich in meiner Arbeit, wenn man mit Kritikern der Pharmabranche konfrontiert wird. Dann denke ich an Betroffene und deren Angehörige, die viel Hoffnung in Therapien stecken und die ich mit meiner Arbeit unterstützen kann.

Warum ich mich für Sandoz / Novartis als Arbeitgeber entschieden habe?
Ich arbeite für Novartis, weil ich die Unternehmenskultur und die Werte, für die der Konzern einsteht, richtig und wichtig finde. Außerdem bietet das Unternehmen immer wieder die Möglichkeit, sich zu verändern und Neues zu erlernen. Das birgt die tolle Chance, sich ständig weiterzuentwickeln. Dazu kommt, dass ich gerne mit motivierten und gut ausgebildeten Menschen zusammenarbeite. All das kann mir Novartis bieten, sodass ich im Moment vollkommen zufrieden mit meinem Arbeitgeber bin.

Was ich in meiner Freizeit am liebsten mache?
Da ich südlich von München in Bad Tölz wohne, liebe ich alle Arten von Bergsport. Zusammen mit Familie und Freunden gehe ich Skifahren, Bergsteigen und Mountainbiken. Zudem bin ich begeisterter Fußballer und habe lange Zeit für Novartis gespielt. Outdoor-Sport und Bewegung sind für mich der beste und wichtigste Ausgleich zum Arbeitsalltag.

Was ich Berufsanfängern mit auf den Weg geben möchte?
Das beste Erfolgsrezept ist, morgens positiv auf den bevorstehenden Tag zu schauen. Das ist nicht leicht und gelingt auch mir nicht immer. Dennoch ist es die beste Voraussetzung, auch schwierige Situationen motiviert meistern zu können.

Sandoz / Novartis ist für mich...
ein internationales Team von gut ausgebildeten, engagierten Menschen, die gemeinsam und weltweit erfolgreich sind.

Jobbörse für Berufserfahrene

Wir suchen ständig erfahrene Tüftler, Strategen, Entwickler und Macher. Derzeit offene Stellen im Novartis-Konzernverbund finden Sie hier.

Zur Jobbörse