Persönlicher Erfahrungsbericht
Martina Kohl

Persönlicher Erfahrungsbericht Martina Kohl

Eckdaten / Martina Kohl

  • Trainee im Bereich Marketing & Sale bei der Novartis Pharma GmbH in Nürnberg
  • Absolvierte neben dem Traineeprogramm die Ausbildung zur geprüften Pharmareferentin
  • Liebt Sommer, Surfen und Sonnenschein

Wie mir mein Traineeprogramm gefällt?
Ich bin sehr zufrieden mit dem Traineeprogramm bei Novartis. Das Schöne ist, dass man sich in ganz unterschiedliche Richtungen weiterbilden kann. Das Programm dauert 18 Monate und man bekommt in dieser Zeit die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen des Unternehmens zu durchlaufen sowie einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren.

Wie mein bisheriger Werdegang aussieht?
Nach dem Abitur habe ich in Wien Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Marketing studiert. Schon während meines Bachelorstudiums hat mir der Bereich Marketing am besten gefallen. Es folgten zwei Praktika in der Konsumgüterindustrie und im Anschluss ein Masterstudium im Marketingmanagement in Lissabon. Auf dem Lehrplan stand dabei auch das Studienfach Healthcare Management, das mich besonders interessiert hat. Aus diesem Grund entschied ich mich für ein Praktikum in der Pharmaindustrie und nach Abschluss meines Studiums schließlich auch für das Traineeprogramm bei Novartis.

Welche Stationen des Traineeprogramm ich bereits durchlaufen habe?
Zuerst war ich im Marketing bei Novartis Pharma in Nürnberg tätig. Dann habe ich während meines Auslandaufenthalts für 4 Monate in der Novartis Zentrale in Basel gearbeitet, um im Region Europe Office die Einführung eines neuen Präparats aus dem Bereich Ophthal-mologie zu unterstützen. Danach bin ich wieder nach Nürnberg zurückgekehrt und arbeite dort derzeit in der Abteilung Strategic Planning & Business Insights.

Wie ich meinen Aufgabenbereich beschreiben würde?
Mein aktuelles Aufgabengebiet umfasst die detaillierte Analyse des Novartis Produkt-Portfolios. Wir haben verschiedene Analysetools, die dazu dienen, Daten so aufzubereiten, dass sie von den verantwortlichen Brand Managern optimal eingesetzt werden können. Diese Daten stammen zum Beispiel aus dem Bereich der Primärmarktforschung oder umfassen Verkaufszahlen, Umsätze etc.. Spannend ist dabei, dass ich neben der Marketing-Perspektive nun auch die analytische Perspektive erfahren kann.

Wie mir mein Traineeprogramm gefällt?
Besonders gefällt mir, dass man als Trainee nicht nur die unterschiedlichen Abteilungen kennenlernt, sondern dass es auch Entwicklungsmodule zu speziellen Themen wie z. B. Zeit- und Selbstmanagement oder Kommunikationstraining gibt. Diese Module bieten die Möglichkeit, sich auch persönlich gut weiterzuentwickeln. Was ich zudem schätze, sind die „Kamingespräche“, die regelmäßig veranstaltet werden. Bei diesen Gruppengesprächen mit Mitgliedern der Geschäftsleitung bekommen Trainees die Chance, Führungspersönlich-keiten der Novartis persönlich kennenzulernen und Fragen zu stellen, um komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen. Das ist eine sehr schöne und wertvolle Idee, die mir als Berufseinsteiger sehr viel bringt.

Warum ich mich bei Novartis beworben habe?
Ich habe mich bei Novartis Pharma beworben, weil ich in ein großes und möglichst auch internationales Unternehmen wollte. Ein Grund dafür war auch, dass ich ein absoluter Teamplayer bin und meine Ausbildung nicht als Einzelkämpfer, sondern in der Gemeinschaft absolvieren wollte. Bei Novartis ist man als Azubi in eine größere Gruppe eingebunden, was meinem Naturell einfach sehr entgegen kommt. Für meine Bewerbung hat natürlich auch gesprochen, dass ich aus Fürth komme und mir mit Novartis Pharma in Nürnberg fast vor der eigenen Haustür eine riesige Chance geboten wurde. Die wollte ich natürlich nutzen.

Wie ein typischer Trainee-Tag aussieht?
Diesen typischen Tag gibt es eigentlich gar nicht. Stattdessen erlebt man als Trainee bei Novartis viel Abwechslung und muss sich immer wieder auf neue Aufgaben einstellen. Im Marketing gehört beispielsweise Event-Management, also das Planen und Durchführen von Veranstaltungen und Kongressen, zu einem der Haupt-Tätigkeitsbereiche. Eine weitere wichtige Konstante ist das Erstellen von Materialien für den Vertrieb, mit dem der Außen-dienst an Ärzte herantreten kann. Aber wie schon erwähnt, kommt es eben immer darauf an, in welcher Abteilung man gerade tätig ist.

 

Ich rate Bewerbern, die Herausforderung offensiv anzugehen. Die beste Chance beim Bewerbungsverfahren hat man dann, wenn man positiv an die Sache herangeht, sich selbst etwas zutraut und dabei authentisch bleibt. Für mich ist das das beste Erfolgsrezept.

 

Wie sich mein Bild von der Pharmabranche geändert hat?
Bevor ich erste Erfahrungen in der Pharmaindustrie gesammelt habe, hatte ich weder ein positives noch negatives Bild von dieser Branche. Mir war allerdings klar, dass ich im Marketing gerne für ein sinnvolles Produkt tätig sein wollte. Während des Studiums habe ich dann das Thema Pharma für mich entdeckt und festgestellt, wie herausfordernd und spannend es sein kann. Das hat mich einfach überzeugt, beruflich in diese Richtung zu gehen.

Wie das Bewerbungsverfahren ablief?
Ich habe mich auf eine ausgeschriebene Trainee-Stelle beworben und wurde dann auch recht zügig zum Bewerbungsgespräch eingeladen. In der zweiten Runde des Bewerbungsverfahrens sollte ich eine Case Study lösen. Für die Bearbeitung und Vorbereitung einer Präsentation hatte ich eine Stunde Zeit. Meine Ergebnisse habe ich anschließend vor zwei HR-Verantwortlichen, dem Brand Director und dem zuständigen Brand Manager präsentiert. Natürlich fanden im Anschluss auch noch weitere persönliche Gespräche statt. Daraufhin wurde ich als Trainee eingestellt.

Wie mich Novartis bei meinen Zielen unterstützt?
Ich strebe in jedem Fall eine Karriere im Marketing an. Natürlich würde es mich sehr freuen, in diesem Rahmen auch Auslandserfahrungen sammeln zu können. Novartis bietet als Arbeitgeber dabei vielfältige Unterstützung, sofern man seine Pläne auch zielstrebig äußert. Dann wird engagiert nach einer Position gesucht, in der man sich nach den eigenen Vorstellungen, auch auf internationaler Ebene, gut weiterentwickeln kann. Zudem gibt es viele Weiterbildungs- und Schulungsmöglichkeiten in die verschiedensten Richtungen. Ich habe beispielsweise während meines Traineeprogramms die Ausbildung zur geprüften Pharmareferentin gemacht, womit ich in Deutschland nun auch im Außendienst tätig sein kann.

Was mich bei Novartis überrascht hat?
Anfangs hatte ich schon Bedenken, dass das Arbeitsklima in einem so großen Konzern etwas steif sein könnte. Aber zum Glück durfte ich sehr bald feststellen, dass trotz des vorhandenen Leistungsanspruchs, viel Spaß und eine lockere Stimmung herrscht. Man arbeitet mit vielen netten Kollegen zusammen die alle mit Engagement und Spaß bei der Arbeit sind.

Was ich in meiner Freizeit gerne mache?
Ich reise sehr gerne, mag das Meer und die Sonne. Zu meinen liebsten Hobbys gehört das Surfen, das ich vor allem während meines Studiums in Portugal für mich entdeckt habe.

Novartis ist für mich...
das Beste, was mir beruflich passieren konnte.

Jobbörse für Absolventen

Wer nach erfolgreichem Abschluss ein Traineeprogramm absolvieren oder direkt bei Novartis einsteigen möchte, sollte sich in unserer Jobbörse umsehen! Hier finden Sie alle verfügbaren Stellenangebote für Absolventinnen und Absolventen.

Zur Jobbörse